Blog

Filtered by category Rahmenbedingungen Reset filter

Kategorie: " Rahmenbedingungen "

27. September 2016 | 11:00 Uhr | Katrin Hempel

Erhöhung des Mindestlohns auf 8,84 € pro Zeitstunde

Nach Initiierung des Mindestlohns zum 01.01.2015 mit 8,50 € sind die mit der Einführung in Zusammenhang stehenden Unsicherheiten überwunden und unterschiedliche Interpretationsansätze z. T. rechtlich geklärt worden. Am 28. Juni 2016 hat die Mindestlohnkommission nun in ihrer Sitzung beschlossen, den gesetzlichen Mindestlohn ab dem 1. Januar 2017 auf 8,84 Euro brutto je Zeitstunde festzusetzen. Dies bedeutet ein Brutto-Plus von 59 € bei einem Gehaltsempfänger mit einer 40-Stunden-Woche. Im Zuge dieser Erhöhung möchten wir noch einmal auf die wichtigsten Eckpunkte des Mindestlohns eingehen:...

Beitrag lesen

Kategorie: " Rahmenbedingungen "

31. August 2016 | 10:47 Uhr | Karin Janwlecke

Corporate Design – Das Gesicht eines Unternehmens

Doch was bedeutet das alles für Sie und Ihre Praxis?

Lassen Sie mich das an einem kurzen Beispiel erklären: Anfang des Jahres rief mich der Geschäftsführer eines Dentallabors an. Er erzählte mir, dass seine Internetseite nicht mehr auf dem neusten Stand sei und er das gern ändern wolle. Nach kurzer Zeit stellte sich heraus, dass nicht nur die Internetseite einen neuen Anstrich vertragen könnte, sondern in diesem Zuge auch das Logo und der Slogan des Labors. Schnell wurde deutlich, dass es in den verwendeten Werbekanälen an Konsequenz in der Gestaltung fehlte und die verschiedenen Designelemente unterschiedlich dargestellt waren. Hiermit ging das Dentallabor auf Dauer das Risiko ein, seinen Wiedererkennungswert zu mindern und vermittelte seinen Kunden ein unruhiges Bild ohne Beständigkeit.

Für eine erfolgreiche Unternehmenskommunikation ist das Corporate Design das A und O. Es ist ausschlaggebend dafür, ob die Botschaft des Unternehmens seine Adressaten einheitlich erreicht und im Markt als homogene Marke auftritt. Ob Ihre Firma einen hohen Wiedererkennungswert hat, ist schlicht und ergreifend an der Qualität Ihres Corporate Designs festzumachen. Die gelungene visuelle Umsetzung der Unternehmenskultur, -werte und -ziele, dient nicht nur dem Image sondern unterstützt auch die Absatzförderung. Sogar die Sympathie und Anerkennung eines Unternehmens wird durch das CD gefördert und motiviert sowohl Kunden als auch Mitarbeiter.

Welche Bereiche das Corporate Design widerspiegelt ist nun deutlich, doch wo findet es sich denn überall wieder und welche Elemente schließt es ein? Das CD sollte sich auf allen Kommunikationsmitteln eines Unternehmens wiederfinden. Dazu gehören neben gedruckten Werbemitteln, Gebäudebeschilderungen und Geschäftspapieren zum Beispiel auch die Produktgestaltung und deren Verpackungen sowie der Auftritt in Internet und Rundfunk. Im Idealfall findet sich das CD auch in der Kleidung der Mitarbeiter und der Inneneinrichtung des Unternehmens wieder.

Vielen wird als erstes visuelles Element das Logo einfallen, das sicherlich auch die Rolle als größter Wiedererkennungswert eines Unternehmens einnimmt. Inhalt eines Logos kann z.B. nur der Firmenschriftzug (Wortzeichen), das Firmensignet (Bildzeichen) oder eine Verbindung aus beidem (Wort-Bild-Marke) sein. Häufig wird das Logo mit einem Slogan kombiniert, der die Unternehmensaussage durch Prägnanz akzentuieren soll. Doch damit nicht genug. Jedes gute Corporate Design verfügt zudem über weitere, immer wiederkehrende Elemente. Dies sind zum einen festgelegte Hausschriften und -farben, zum anderen zusätzliche grafische Elemente.

Um die Kontinuität der verwendeten Mittel zu gewährleisten, sollten alle Designaspekte in einem Design Manual (auch Styleguide oder Brandbook genannt) dokumentiert werden. Dadurch wird zudem gesichert, dass auch bei wechselnden Marketingmitarbeitern oder Grafikern, die Bestandteile des CD immer gleich verwendet werden. Eine ausführliche Beschreibung der Verwendung des Corporate Designs beinhaltet beispielsweise welche Schrift (Schriftart/ Schriftgröße/ Schriftschnitt) für welche Textformen verwendet wird, welche Farben das Unternehmen verwendet (mit exakten Farbwerten für Druck und Web) und welche wiederkehrenden Grafikelemente es gibt und wo diese eingesetzt werden.

Mit meinem zu Anfang genannten Kunden habe ich all diese Aspekte festgelegt. Im kreativen Austausch sind wir zu einem modernen und stimmigen Ergebnis gekommen, dass ein überarbeitetes Logo, eine neue Website und einen ausführlichen Styleguide für sein Dentallabor ergab.

Aus den folgenden Fragen können Sie selbst nun bereits erste Schlüsse ziehen, ob Ihr Unternehmen ein gutes Corporate Design aufweist:

  1. Ist die Philosophie meines Unternehmens in den visuellen Aspekten der Unternehmenskommunikation erkennbar?
  2. Ist das Logo und alle zugehörigen Designelemente in den Werbemitteln und Geschäftspapieren einheitlich abgebildet?
  3. Gibt es eine ausführliche und vollständige Dokumentation zu den relevanten Designelementen meines CD und ist diese für die Grafik- und die Marketingabteilung zugänglich?

Voraussetzung für die oben genannten Punkte ist jedoch, dass Sie sich bewusst machen, wie Sie in der Öffentlichkeit und bei Ihren Mitarbeitern wahrgenommen werden möchten. Gerade in der Dentalbranche ist es kein Alleinstellungsmerkmal mehr mit qualitativ hochwertigen Produkten im Markt aufzutreten. Wo sind Ihre besonderen Merkmale, die Sie von Ihrer Konkurrenz abheben? Eine Marktpositionierung ist der erste und wohl auch wichtigste Schritt auf dem Weg zu einer erfolgreichen Corporate Identity und unabdingbare Basis des Corporate Designs.

Einige – wie ich finde – sehr schöne Beispiele zu gelungenen Corporate Designs, außerhalb der Dentalbranche, finden sie hier.

Zum Autor:

Karin Janwlecke ist Marketing Managerin und bei C&T Huhn für die Bereiche Marketing, Public Relations und Social Media zuständig und schreibt unter anderem für den firmeneigenen Blog

Ebenso wie Corporate Culture, Corporate Communication und Corporate Behaviour, ist Corporate Design (CD) Bestandteil einer Corporate Identity (CI). Während die erstgenannten sich mit dem Verhalten inner- & außerhalb des Unternehmens befassen, ist das Corporate Design die visuelle Umsetzung dessen. Corporate Culture verleiht der Identität eines Unternehmens den Charakter und ist ein Zusammenspiel aus Unternehmensphilosophie und -geschichte....

Beitrag lesen

Kategorie: " Rahmenbedingungen "

16. August 2016 | 10:08 Uhr | Christine Seger

Personal und Kommunikation – ein diffiziles Thema!

Kommunizieren Sie täglich viel, dann kommt Ihnen das sicher bekannt vor. 

Sie führen ein Gespräch, bei dem Sie sicher sind, dass Ihr gegenüber genau verstanden hat was Sie von ihm möchten, Terminabsprachen, Unterlagen sollen zusammengestellt werden usw. Dennoch kommt oftmals nicht das gewünschte Ergebnis nach einem Gespräch.  

Die Informationsflut am Arbeitsplatz, das hohe Arbeitspensum und das sich daraus ergebende notwendige Multitasking sorgen dafür, dass sowohl der Informationsgeber als auch der ...

Beitrag lesen

Kategorie: " Rahmenbedingungen "

14. Juli 2016 | 09:06 Uhr | Astrid Fiedler

Tipps für einen gelungenen Vortrag

Wie kann man sich eigentlich entspannt auf der Bühne bewegen?

Das habe ich mich vor Jahren auch gefragt, dann geforscht und viel ausprobiert. In den ersten Jahren wusste ich nicht, dass es sehr wichtig ist, mir meine Bühne zu gestalten. Ich wusste auch nicht, welcher Rednertyp ich bin. In vielen Workshops und im Rednerclub Bergedorf habe ich das inzwischen herausgefunden, stehe heute relativ entspannt auf der Bühne und habe viel Spaß dabei. Ich weiß: Ich brauche Raum, denn äußere Enge lässt mich auch im Innen eng werden – keine gute Idee, wenn man einen entspannten Vortrag halten...

Beitrag lesen

Kategorie: " Rahmenbedingungen "

20. Juni 2016 | 11:04 Uhr | Verena Faden

Ist es denn zu glauben...? – Sonntagsblues einer Praxisberaterin

Als Facebooknutzerin wurde ich in mehreren Gruppen von zahnmedizinischem Fachpersonal eingeladen. Hier tummelt sich das gesamte Praxispersonal. Von der Auszubildenden bis zur Dentalhygienigerin, Abrechnungskräfte, ZFA´s alles vertreten. Ziele dieser Gruppen sind immer die Gleichen: Gegenseitige Unterstützung und der kollegiale Austausch. Hier bekommt man sehr schnelle Hilfe zu allen möglichen Fragen rund um den Praxisalltag. Abrechnungsfragen, Fragen zur Hygiene, zu Instrumentarium und so weitere. Eben einfach alles was Qualitätsdenken so mit sich bringt. Aus meiner Sicht eine durchwegs gute Sache. Nicht zuletzt weil hier sichtbar wird, wie viele sehr engagierte und motivierte Mitarbeiter es...

Beitrag lesen

Kategorie: " Rahmenbedingungen "

05. April 2016 | 10:05 Uhr | Anke Handrock

Die ungeschriebenen Gesetze in Teams

Streit und Missmut in der Praxis sind auch für den Chef ein Stimmungskiller. Wir zeigen: Wer weiß, wie Teams als System funktionieren, kann viele Konflikte entschärfen und sogar von vornherein vermeiden.

Besonders in Teams, die lange in stabilen Konstellationen gearbeitet haben, treten Probleme auf, wenn neue Kollegen eingestellt werden. Doch kein Team bleibt ewig stabil -irgendwann fallen Mitarbeiter aus den unterschiedlichsten Gründen aus - etwa durch Familienplanung oder Kündigung. Neueinstellungen sind die Folge - und plötzlich ist „Sand im Getriebe“. Dabei müssen die möglicherweise auftretenden anfänglichen Reibereien im Team gar nicht einmal an der „Neuen“...

Beitrag lesen

Kategorie: " Rahmenbedingungen "

03. März 2016 | 08:50 Uhr | Monika Stübbecke

Social Media - Von der Planung bis zur Erfolgskontrolle

Anschließend geht es an die Umsetzung der eigenen Social Media Strategie. Als besonders empfehlenswert gilt die so genannte Spinnennetzstrategie, die Ihren Namen aus der netzartigen Verknüpfung der verschiedenen Kanäle herleitet. Die Vorteile dieser Strategie ist die Präsenz auf allen relevanten Plattformen, wodurch die Wahrscheinlichkeit, dass ein bestehender / potentieller Kunde auf das Unternehmen aufmerksam wird, signifikant steigt.

Folgende Struktur stellt die Spinnennetzstrategie schematisch dar:

Im Blog, der beispielsweise ein Unterpunkt der eigenen Website sein kann, können neue Behandlungsmethoden und viele weitere spannende Themen rund um Zahngesundheit, Zähneputzen, Zahnschmerzen, weiße Zähne uvm. veröffentlicht werden.

In den jeweiligen Blogartikeln kann dann wiederum ein Facebook-Plugin eingebunden werden, welches den "Gefällt mir"-Button beinhaltet. So zeigen die Leser nicht nur, dass der Inhalt ihre Zustimmung findet, sondern werden mit einem Klick auch automatisch Fans der eigenen Facebook-Seite. (Analog hierzu ist der +1-Button von Google+ zu verstehen.) Des Weiteren lässt sich auch ein "Share-Button" implementieren, wodurch der Leser die Möglichkeit erhält den Artikel per Mausklick an das eigene Facebook-Netzwerk weiterzuleiten. So lassen sich gute Artikel in recht kurzer Zeit relativ weit verbreiten.

Auch auf der eigenen Unternehmensseite oder in XING-Gruppen können Blogartikel kurz angerissen werden und mit Hilfe eines bit.ly-Links können die Leser auf den eigentlichen Blogartikel weitergeleitet werden. Der Vorteil des bit.ly-Links ist die Möglichkeit der Erfolgsmessung.

In einem Newsletter wiederum können sich ein oder zwei Blogbeiträge auch als Themenartikel anbieten. Diese sollten aber nur kurz angerissen werden und im Optimalfall auch mit einem Bild versehen sein. Zum Weiterlesen lädt dann ein Link ein, der mit dem Originalartikel verknüpft ist. Durch die Einrichtung einer entsprechenden Zielconversion bei Google Analytics lässt sich auch hier sehr gut der Erfolg des jeweiligen Beitrags messen.

Der Vorteil ist, dass der Leser nach und nach eine Vertrautheit mit dem Blog aufbaut und diesen mit einer positiven Erwartung / Einstellung verknüpft. Hierbei sollte auch darauf geachtet werden, dass der Newsletter nicht nur aus wiederverwendeten Blogbeiträgen besteht, sondern für die Newsletter Abonnenten auch einen einzigartigen Mehrwert bietet. Diese könnten zum Beispiel exklusive Aktionen und/oder Informationen, Downloads oder passwortgeschützte Artikel sein.

Abschließend lässt sich sagen, dass die Spinnennetzstrategie eine einfache und auch sinnvolle Strategie ist um eine möglichst hohe Reichweite zu erzielen. Jedoch sollte sie mit Bedacht genutzt werden. Denn sie funktioniert nur, wenn den Kunden nicht in allen Kanälen derselbe Inhalt begegnet. Dieses würde zum einem zu einer Verärgerung der Kunden führen. Andererseits besteht für sie dann kein Grund mehr den Newsletter zu abonnieren oder Facebook-Fan zu werden, wenn sie dort nichts Neues erfahren.

Aufgrund dessen bedarf jeder Kanal über seine individuellen und regelmäßigen Inhalte, um authentisch, lebendig und interessant zu bleiben. In der Regel genügt aber schon ein täglicher Zeitaufwand von 30 Minuten, um dieses Ziel zu erreichen.

 

Zum Autor:

Monika Stübbecke ist seit dem 01. Feb. 2016 als Marketing Managerin für die Bereiche Marketing, Public Relations und Social Media des Zahnärztinnen Netzwerk zuständig und schreibt unter anderem für den netzwerkeigenen Blog.

Die Nutzung der sozialen Medien, Blogs, Foren, etc. gehört für einen immer größer werdenden Teil der Gesellschaft zum Alltag und ist aus unserem heutigen Leben nicht mehr wegzudenken. Deswegen ist es nicht verwunderlich, dass immer mehr Unternehmen und auch Zahnarztpraxen in den sozialen Medien vertreten sind und mit ihren Kunden in Interaktion treten.

Doch wie soll eine Zahnarztpraxis dies ohne umfangreiche Marketingkenntnisse anstellen und was gilt es alles zu beachten? Diese und weitere Fragestellungen sollen im folgenden Blogbeitrag näher beleuchtet...

Beitrag lesen