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Kategorie: " Rahmenbedingungen "

04. Oktober 2017 | 15:20 Uhr | Wiebke Kicherer

Mein „Erstes Mal“ ganz anders

Können Sie sich noch daran erinnern, wie das Faxgerät in deutsche Unternehmen und Haushalte Einzug hielt?

Große wie auch kleine und Kleinstunternehmen standen einem der ersten branchenübergreifendem Digitalisierungsprozesse gegenüber. „Die Investition tätigen und eine uneingeschränkte Kommunikation mit Kunden, Lieferanten und anderen Unternehmen ermöglichen oder an der herkömmlichen Praxis festhalten und die Risiken in Kauf nehmen?“ 

Heute stehen wir wieder an einem ähnlichen Punkt.

Die technischen Vorteile eines Intraoralscanners sind inzwischen ausreichend beworben worden. Jeder weiß um die gleichbleibend hohe Präzision, verglichen mit herkömmlichen Abformmaterialien, die Sicherheit, alle wichtigen Informationen zur Präpgrenze, Gingiva untersichgehende Stellen klar zu erkennen und den höheren Patientenkomfort. Auf diese Punkte möchte ich daher im Folgenden nicht weiter eingehen.

Viel interessanter ist doch, wie Sie den TRIOS® 3 von 3Shape noch für Ihre Praxis nutzen können! Verschaffen Sie sich Ihren Vorsprung durch Technik. Für das Praxismarketing kann der TRIOS® eine entscheidende Rolle spielen.

 

Ein ganz normaler Termin

Wie geht es mir, wenn ich als Patient im Stuhl sitze und eine konventionelle Abformung gemacht werden soll?

„Die Helferin sucht hinter mir nach einem passenden Abformlöffel. Das Geräusch von Metall auf Metall hört sich irgendwie schon unangenehm an. Von vorherigen Abformungen weiß ich, die Helferin wird für mich keinen passenden Löffel finden. Mein Kiefer ist recht klein, die passenden Löffel aber zu kurz. Es muss ein größerer Löffel genommen werden. Ich spüre das Kribbeln, eine Mischung aus Nervosität und Angst. Ich bin definitiv keine Angstpatientin, weiß aber, dass die Abformung auf Grund des schlecht passenden Löffels unangenehm bis schmerzhaft sein wird. Der Löffel wird gefüllt und ich muss den Mund ganz weit öffnen. Leider wieder richtig, der Löffel drückt. Ohne, dass ich etwas dagegen tun kann, bekomme ich von dem Druck Tränen in die Augen. Zumindest läuft das Alginat nicht in Richtung Rachen.“

Einige Ihrer Patienten werden sich in dieser Beschreibung wiederfinden.

 

Mein „Erstes Mal“

Mein „Erstes Mal“ mit dem TRIOS®: In meiner zahntechnischen Ausbildung war mir noch kein Intraoralscanner begegnet. So hielt sich mein Wissen auch stark in Grenzen, als ich das erste Mal gescannt wurde. Ich muss dazu sagen, ich wurde nicht in einer Praxis gescannt, der TRIOS® stand neben mir. Da der TRIOS® auch in der Praxis neben dem Patienten stehen muss, würde ich die Vorgänge trotzdem als analog bezeichnen.

„Neugierig begutachte ich das Gerät und die Vorbereitungen meiner Kollegin, die sich, anders als bei der konventionellen Abformung, alle in meinem Sichtfeld abspielen. Das Gerät sieht elegant und „neu“ aus. Es macht keinerlei unangenehme oder beunruhigende Geräusche. Meine Kollegin gibt erst alle meine Daten in die Eingabemaske ein, dann steckt sie eine saubere Spitze auf das Handstück und schon geht es los. Vor und während des Scans gibt mir meine Kollegin genaue Anweisungen, wie ich ihr zuarbeiten soll. Nach ca. fünf Minuten sind OK, UK und Biss gescannt. Es gibt keine Tränen in den Augen und auch kein lästiges Alginat, das gefühlt über das ganze Gesicht verteilt ist. Ich darf mir meine Scans genau anschauen und sogar beschneiden.“

 

Technik, die begeistert

Wenn nun beispielsweise der kleine Junge aus der gestrigen Behandlung heute in die Schule geht und das Erlebte seinem besten Freund erzählt, können Sie sich vorstellen, welche hohe Reichweite solch eine Begeisterung hat. Das trifft aber nicht nur auf die kleinen Patienten zu. Patienten mit starkem Würgereiz und kleiner Mundöffnung werden ebenso begeistert sein.

Der TRIOS® gibt Ihnen ganz neue Möglichkeiten, Patienten in die Behandlung mit einzubeziehen und anhand des farbigen 3D-Scans die „Problemstellen“ genau zu zeigen und Behandlungsmöglichkeiten zu besprechen. Für den gut informierten Patienten wird dieser Aspekt immer wichtiger. Jeder möchte möglichst genau wissen was in seinem Mund passieren soll und warum.

Zusammenfassend kann man sagen, dass Ihnen die Verwendung eines Intraoralscanners nicht nur einen technischen Vorsprung bietet (dem Sie früher oder später gerecht werden müssen), richtig beworben wird Ihre Praxis in der Patientenwahrnehmung einen ganz neuen Stellenwert bekommen.

Ich selbst würde, nach dieser positiven Erfahrung, freiwillig keine konventionelle Abformung mehr über mich ergehen lassen. 

Zum Autor:

Wiebke Kicherer ist beim Zahnärztinnen Netzwerk Kooperationspartner TEAMZIEREIS GmbH für die Bereiche Marketing, Qualitätsmanagement & Eventplanung tätig und schreibt u. a. für den Zahnärztinnen Netzwerk Blog.