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Kategorie: " Rahmenbedingungen "

25. Februar 2015 | 16:43 Uhr | Lara Bäumer

"Gründungszuschuss" - für Zahnärztinnen unerreichbar?

Viele Zahnärztinnen stehen irgendwann im Laufe Ihres Arbeitslebens vor der Entscheidung eine eigene Zahnarztpraxis zu gründen, eine bestehende zu übernehmen oder sich an einer Praxis zu beteiligen. Wäre da nicht neben allen anderen Bedenken noch die finanzielle Unsicherheit, besonders in der Startzeit.

Oftmals ist man bei den umfangreichen Recherchen zur Thematik Praxisgründung schon mal über das geheimnisvolle Wort „Gründungszuschuss“ gestolpert.

Das ist ein Zuschuss, also geschenktes Geld, den man erhält, wenn man aus der Arbeitslosigkeit (sei es durch das Ende der Assistenzzeit, nach der Elternzeit, oder oder oder) den Schritt in die eigene Zahnarztpraxis wagt. Der Zuschuss wird individuell berechnet und kann je nach vorherigem Einkommen und persönlichen Verhältnissen bis hin zu 18.280 Euro betragen. Er wird in 2 Phasen ausgezahlt mit einer Dauer von 6 oder 15 Monaten.

Nach weiteren Recherchen hört und liest man oft: Den bekommt man nicht! Als Zahnärztin schon mal gar nicht…! Das ist allerdings so pauschal nicht richtig, denn mit einer frühzeitigen Planung, dem entsprechenden Konzept und dem nötigen Know-how ist der Zuschuss oftmals erreichbar. 

Auch erleichtert diese zusätzliche steuerfreie Einnahme der Bank eine positive Kreditentscheidung für die Praxisfinanzierung. 

Daher sei an dieser Stelle jeder Zahnärztin Mut gemacht, diesen nicht ganz einfachen, aber dennoch sehr lohnenswerten Weg zu gehen!

Ihre Lara Bäumer

Praxisstark, Siegen